Berühre mich – und werde heil

Er spricht zu ihr: „Tochter, sei getrost! Dein Glaube hat dich gerettet. Geh hin in Frieden!“ (Lukas 8,48)

Jesus wird von einer Menschenmenge umdrängt, die Seine Worte hören will. Da tritt Jairus, ein angesehener Vorsteher der Synagoge, zu Ihm und bittet Ihn inständig, zu ihm nach Hause zu kommen – seine Tochter liegt im Sterben. Jesus willigt ein und macht Sich auf den Weg. Während Er durch die engen, überfüllten Gassen geht, berührt eine Frau, die seit zwölf Jahren an einer Krankheit leidet, für einen kurzen Moment Sein Gewand. Und sogleich ist sie geheilt.

Doch plötzlich kommen Boten aus dem Haus des Jairus und sagen: „Es ist zu spät. Deine Tochter ist gestorben. Bemühe den Meister nicht länger.“ Jesus aber antwortet: „Fürchte dich nicht! Glaube nur, und sie wird gerettet.“ Und so gehen sie weiter. Als sie ankommen, wo Trauer und Wehklagen herrschen, lässt Jesus die Spötter draußen und nimmt nur die Eltern des Mädchens sowie einige Vertraute mit ins Haus. Dann ruft Er das Kind beim Namen und spricht: „Steh auf!“ Und sie steht auf – ein zwölfjähriges Mädchen, das nicht länger dem Tod gehört, sondern ins Leben zurückkehrt (Lukas 8,40–53).

Es ist jedes Mal aufs Neue ergreifend, wie Jesus in die dunkelsten und aussichtslosesten Ecken unseres Lebens tritt. Diese Geschichte hält eine kostbare Botschaft für uns bereit: Egal, wo wir stehen und was uns belastet – bei Ihm gibt es Heilung und Wiederherstellung. Noch heute wendet Er Sich uns in unserer Verzweiflung zu und spricht: „Berühre mich – und werde heil.“ ¹

Christus ist der gute Arzt. Es gibt keine Krankheit, die Er nicht heilen kann, keine Schuld, die Er nicht tilgen kann, keine Not, in der Er nicht helfen könnte. – James H. Aughey

¹ Activated: Als wir Jesus trafen

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