Das einfache Prinzip des Vertrauens

Das einfache Prinzip des Vertrauens: Gottes Führung in deinem Leben

Der HERR ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn vertraut mein Herz, und mir wird geholfen. Ja, mein Herz jubelt, und mit meinem Lied danke ich ihm.“ (Psalm 28,7)

Neulich las ich ein nachdenklich stimmendes Zitat, das besagt: „Zwei Dinge habe ich gelernt: Es gibt einen Gott. Und ich bin nicht er.“

Wenn man beginnt, über manche der Veränderungen nachzudenken, die der Herr in das eigene Leben bringt – oder über die neue Richtung, in die er einen lenkt –, stellt sich unweigerlich die Frage: Warum handelt er so? Warum führt er einen dazu, Dinge loszulassen, die man vielleicht jahrelang festgehalten hat? Oder warum verlangt er, dass man die Art und Weise, wie man stets Dinge getan hat, anpasst?

Mal wünscht man sich, dass Veränderungen schneller eintreten; mal sollten sie andernorts vielleicht behutsamer vonstattengehen. Mitunter freut man sich darüber, dass eine bestimmte Sache oder ein Problem angegangen oder verändert wird. Zu anderen Zeiten jedoch zieht man den Status quo vor oder fürchtet sich davor, dass sich in einem bestimmten Bereich etwas wandelt. Anfangs mag man sich vielleicht im Dunkeln tappen sehen oder den Eindruck haben, den Weg des Herrn nicht vollends zu begreifen. Man macht sich Sorgen, wie alles wohl enden wird.

Doch dabei wurde mir eines klar: Im Kern geht es um das einfache Prinzip, darauf zu vertrauen, dass der Herr die Kontrolle hat. Die Wahrheit, wie sie in diesem Zitat zum Ausdruck kommt, lautet: Gott ist Gott – und wir sind es nicht. Geistliche Reife zeigt sich darin, dem Herrn zu vertrauen und mit ihm zu gehen, selbst wenn man nicht alles versteht. Das ist grundlegend für das Christsein, für die Nachfolge und für den Glauben. ‍¹

„Wahrer Glaube beginnt dort zu wirken, wo es keine Antworten gibt.“ – Elisabeth Elliot

¹ Anchor: God Is God‍, Übersetzung und Überarbeitung: Franz

Franz Kre

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