Der unwandelbare Herr

Jesus Christus – derselbe gestern, heute und in Ewigkeit

Denn die Berge mögen weichen und die Hügel wanken, doch Meine beständige Liebe wird nicht von dir weichen. (Jesaja 54,10)

Wir vertrauen nicht auf uns selbst, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt, der uns aus so großer Todesnot errettet hat, der uns errettet, und auf den wir die Hoffnung setzen, dass Er uns auch weiterhin erretten wird. „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“ O, der unwandelbare Herr, der unwandelbare Christus – unser gepriesener Herr verändert sich niemals. Und Gott sprach: „ICH BIN.“

So vieles verändert sich heute – so viele Quellen versiegen. Es gibt zwei Arten von Quellen: die einen nennen wir „Wetterquellen“, die anderen „Trockenwetterquellen“. Im Frühsommer, wenn reichlich Regen fällt, bilden sich an den Bachufern kleine Becken, in denen sich Wasser sammelt. Doch wenn die heiße Witterung kommt und der Regen aussetzt, versiegen sie an ihrem Ursprung. Es sind Quellen, die austrocknen, weil ihr Ursprung eine obere Quelle ist.

So viele Quellen der Freude und des Trostes wandeln sich im Laufe der Jahre. Doch die Freude und der Friede des Christen versiegen nicht und verändern sich nicht, denn sie haben ihren Ursprung in einer oberen, ewigen Quelle – dem unwandelbaren Herrn. Wie Gottes Wort sagt: „Ein Strom ist da, dessen Bäche die Stadt Gottes erfreuen.“ Christus hat Sich nicht verändert; Er ist noch ganz derselbe. Was Er in der Vergangenheit für andere getan hat, das kann Er heute auch für dich tun!‍ ‍¹

Bleib bei mir, Herr! Schnell sinkt der Abend nieder;

die Dunkelheit nimmt zu; Herr, bleib bei mir.

Wenn andre Helfer weichen und Trost mir schwindet schier,

o Du, der Sich nie wandelt, bleibe Du bei mir. – Henry Lyte, 1847

¹ Englischer Originaltext: Jesus Christ the Same‍ ‍Deutsch: Franz

Franz Kre

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