Die Träger der Hoffnung
Bei Gott allein soll meine Seele Ruhe finden, von ihm kommt meine Hoffnung (Psalm 62,5).
Auch wenn die Herausforderungen, denen wir Tag für Tag begegnen, unweigerlich viel von unserer Zeit und Aufmerksamkeit fordern, kann die Hoffnung unsere Gedanken und Herzen auf den Herrn und auf unsere wunderbare Zukunft mit Ihm gerichtet halten. Solche Hoffnung schenkt uns Mut und Standhaftigkeit in Prüfungen und Anfechtungen – und in den Höhen und Tiefen des Lebens – positiv zu bleiben und im Gebet auszuharren.
Wenn wir uns unsere Hoffnung regelmäßig vor Augen führen – das Wissen, dass wir errettet sind, dass Gottes Geist in uns wohnt, dass Jesus Sich selbst geopfert hat, damit wir in Beziehung zu Gott leben können, dass Er jeden Tag in unserem Leben gegenwärtig ist und dass uns die Ewigkeit mit Ihm gewiss ist –, dann prägt das, wie wir über unser Leben denken und fühlen. Leben wir in dieser Hoffnung, wissen wir, dass der ewige Ausgang herrlich sein wird und können darum den Schwierigkeiten des Lebens besser begegnen.
Wenn wir uns regelmäßig der Gewissheit unserer Errettung bewusst werden – und was sie für unsere Ewigkeit bedeutet –, hilft uns das, unseren Lebensumständen zuversichtlicher zu begegnen. Wir sind auf wunderbare Weise errettet und werden die Ewigkeit in Liebe, Freude und Frieden bei Gott verbringen. Als Träger solcher Hoffnung sind wir berufen, diese Hoffnung der Herrlichkeit mit anderen zu teilen, Jesus ihnen gegenüber so treu wie möglich widerzuspiegeln, sie so zu lieben, wie Er es tut, und ihnen demütig zu helfen, Seine Liebe und Fürsorge durch uns zu spüren. ¹
Wenn wir die Strahlen der Verheißungen Gottes in unsere Gedanken scheinen lassen, entfachen sie ein Lichtspiel, das jeden Schatten von innen nach außen kehrt. — Maria Silva
¹ Engl. Original: A Hopeful Perspective ᴰᵉᵘᵗˢᶜʰ ᵛᵒⁿ ᶠʳᵃⁿᶻ