Egal, welchen Stand sie haben
Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung schafft; er hat seine Freude an dir mit Wonne, er schweigt in seiner Liebe, frohlockt über dich mit Jubel. (Zefanja 3,17)
Die Jahre Seines öffentlichen Wirkens verbrachte Jesus damit, zu predigen, zu lehren und Seine Jünger auszubilden. Vor allem aber wandte Er Sich denen zu, die Seine Hilfe am meisten brauchten – den Sündern, die nach Errettung suchten. Die Menschen, mit denen Er Zeit verbrachte und aß, waren nicht immer die Reichen, Frommen oder diejenigen, die ein tadelloses Leben führten. Er scheute sich nicht, denen zu dienen, die von anderen verachtet wurden: den gehassten Zöllnern, den Sündern, den Unreinen und denen, die sich selbst für unwürdig hielten.
Man warf Ihm vor, mit den Ausgestoßenen Umgang zu pflegen. Doch Jesus machte unmissverständlich klar, wie wertvoll jeder einzelne Mensch in Gottes Augen ist – ganz gleich, in welcher Lage er sich befindet. Deshalb erzählte Er ihnen dieses Gleichnis:
„Stellt euch vor, einer von euch hat hundert Schafe und verliert eines davon. Lässt er nicht die neunundneunzig in der Steppe zurück und geht dem Verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voller Freude auf seine Schultern. Zu Hause angekommen, ruft er seine Freunde und Nachbarn zusammen und sagt: ‚Freut euch mit mir! Ich habe mein verlorenes Schaf wiedergefunden!‘ Genauso, sage ich euch, wird im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die keine Umkehr nötig haben.“ (Lukas 15,3–10) ¹
Jesus betonte immer wieder, wie unendlich wertvoll wir für Gott sind. Wenn wir verloren und von Ihm getrennt sind, sucht Er uns und tut alles, um uns zu retten. – Billy Graham
¹ Anker: Die Engel im Himmel jubeln