Es gibt Gestaltung in der Schöpfung

Gottes Gestaltung in der Schöpfung: Warum die Natur einen Schöpfer beweist – Psalm 100,3

Erkenne, dass der HERR Gott ist; Er hat uns gemacht und nicht wir selbst; wir sind Sein Volk und die Schafe Seiner Weide. (Psalm 100,3)

Gott ist in der Welt als ihr Schöpfer gegenwärtig. Die Heilige Schrift lehrt: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ „Du hast den Himmel gemacht, den Himmel der Himmel mit all seinem Heer, die Erde und alles, was auf ihr ist, das Meer und alles, was darin ist, und Du erhältst dies alles.“ „Er spannt den Norden aus über dem Leeren; Er hängt die Erde auf über dem Nichts.“ „Er hat alles schön gemacht zu Seiner Zeit.“

Es gibt Gestaltung in der Natur, und Gestaltung setzt einen Gestalter voraus. Ein Schiff setzt einen Schiffbauer voraus, eine Uhr einen Uhrmacher, eine Welt einen Weltgestalter und Weltschöpfer. Ein Weltgestalter ist ein denkendes Wesen – und dieser erhabene Denker ist Gott, der Schöpfer des Universums.

Der Mensch hat wunderbare Dinge vollbracht. Groß sind die Schönheiten der Kunst und die Wunder der Wissenschaft, und doch – ungeachtet all ihrer Anmut und Vollendung – erreicht keines von ihnen die Zartheit einer kleinen Blume, übertrifft die Pracht eines atemberaubenden Sonnenuntergangs oder übersteigt die Erhabenheit des sternenübersäten Firmaments.

Nicht einmal der Größte unter Gottes Kindern – selbst wenn er bis an die äußersten Grenzen seiner Kraft ginge und sein Leben davon abhinge – vermöchte einen einzigen Grashalm zu erschaffen. Gott offenbart Sich in Harmonie, Gesetz, Ordnung, Vernunft und Schöpfungsplan, in der Wechselbeziehung von Ursache und Wirkung, in der zweckmäßigen Ausrichtung der Mittel auf ein Ziel und in der tiefen Bestimmung der gesamten Natur. ¹

Liebt die gesamte Schöpfung Gottes, das Ganze ebenso wie jedes einzelne Sandkorn. Liebt jedes Blatt, jeden Lichtstrahl … Wenn ihr jegliches Ding liebt, so werdet ihr das Geheimnis Gottes in allem gewahr. — Fjodor Dostojewski

¹ Anker: Gott in der Welt‍ ‍ᴹᵃⁱˡ

Franz Kre

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