Gott verlangt keine Perfektion
Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! In Seinem großen Erbarmen hat Er uns neu geboren zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten (1. Petrus 1,3).
Als Kinder stellen wir uns Gott oft als eine Mischung aus Superheld und freundlichem, altem Zauberer mit langem weißen Bart vor. Werden wir älter, erscheint Er uns eher wie ein wachsamer Schulleiter, der genau darauf achtet, wann wir nach Hause kommen und welche Bücher wir lesen.
Mit der Zeit lernen wir mehr über die Welt und begegnen anderen Philosophien und Sichtweisen. Viele von uns durchlaufen Phasen, in denen wir Gott von uns wegschieben, weil wir meinen, Seinen Maßstäben nicht zu genügen – oder weil wir es schlicht nicht wollen. Die Wahrheit ist: Würde Gott Strichlisten führen und unsere guten gegen unsere bösen Taten aufrechnen, stünden wir am Ende schlecht da. Zum Glück ist unser Gott ein liebender, heiliger, wunderbarer Gott, der uns nahe sein und uns den Weg zeigen will, wie wir ewig mit Ihm leben können: „Allen aber, die Ihn aufnahmen und an Seinen Namen glaubten, gab Er das Recht, Kinder Gottes zu werden.“
Gott verlangt keine Perfektion. Er hat nie erwartet, dass wir vollkommen sein könnten – wäre es anders, hätte Er nicht Mensch werden und für uns sterben müssen. Doch genau das hat Er getan, und Er sucht die Gemeinschaft mit jedem von uns: „Nun seid ihr Meine Freunde; denn alles, was Ich von Meinem Vater gehört habe, habe Ich euch kundgetan.“ ¹
Der sterbende Jesus ist der Beweis für Gottes Zorn über die Sünde; der lebendige Jesus ist der Beweis für Gottes Liebe und Vergebung. – Lorenz Eifert
¹ Activated: Gott kennenlernen