In Seine Tore mit Lob
Dankt dem HERRN, ruft Seinen Namen an, macht Seine Taten unter den Völkern bekannt; verkündigt, dass Sein Name erhaben ist. (Jesaja 12,4)
Lob ist grundlegend für die Anbetung: Mit unseren Worten erkennen wir an, was Gott wert ist. Wenn wir Gott loben, beten wir Ihn an für den, der Er ist. Auch die Danksagung ist ein wesentlicher Teil der Anbetung. Wir danken Gott für alles, was Er getan hat und weiterhin tut – besonders für unsere Errettung. „Ich will alle Deine Wunder erzählen; ich will mich freuen und jubeln in Dir; ich will Deinem Namen lobsingen, Du Allerhöchster.“
Wenn wir vor den HERRN treten und Ihn anbeten für den, der Er ist, und für das, was Er getan hat, wird uns oft unser Menschsein deutlicher bewusst – besonders unsere Grenzen, Schwächen, Mängel und Sünden. Das führt uns in eine Haltung der Demut und der Reue.
Wenn wir mit Dank in Seine Tore einziehen und mit Lob in Seine Vorhöfe, wenn wir Ihm danken und Seinen Namen preisen – alles, was Er ist; wenn wir Ihm unsere tiefe Liebe ausdrücken; wenn wir Ihn verehren und ehren und Seine Herrlichkeit rühmen; und wenn wir in Demut und Reue vor Ihn treten – dann beten wir Gott so an, wie Er angebetet werden will: im Geist und in der Wahrheit.
Als Gläubige sind wir berufen, sowohl privat als auch öffentlich – das heißt gemeinschaftlich – anzubeten. Es wird von uns erwartet, dass wir uns zuweilen mit anderen Christen zur Anbetung versammeln. Wenn wir mit anderen zusammenkommen, um den HERRN zu loben und gemeinsam zu beten, sind Elemente gegenwärtig, die fehlen, wenn wir allein anbeten und beten. ¹
Anbeten heißt, die Größe, Schönheit und Güte Gottes – und Seine Gegenwart – wahrzunehmen. – Padre Raniero Cantalamessa
¹ Anker: Lobpreis und Gottesdienst ᴹᵃⁱˡ