Jesus und seine Braut

Denn der dich gemacht hat, ist dein Ehemann: Herr der Heerscharen ist sein Name, und dein Erlöser ist der Heilige Israels; er wird der Gott der ganzen Erde genannt. (Jesaja 54,5 MB20)

Die Beziehung zwischen Gott und seinem Volk – zwischen Christus und seiner Gemeinde – wird in der Bibel oft mit der Liebe zwischen Bräutigam und Braut verglichen. Dieses Bild zeigt, wie innig und persönlich die Verbindung ist, die Jesus mit jedem seiner Nachfolger eingehen möchte: eine Einheit von Herz, Verstand und Geist.

Schon im Alten wie im Neuen Testament wird das Verhältnis zwischen Gott und den Menschen so beschrieben: wie ein Bräutigam zu seiner Braut. Ob es um den Herrn und Israel geht oder um Christus und seine Gemeinde – die Schrift bedient sich dieses starken Bildes. Daneben gibt es viele weitere Vergleiche: Gott ist unser Vater, unser Hirte, unser König, unser Heiler, unser Retter. Doch „kein anderes Bild wird so häufig verwendet wie dieses – es ist das zentrale und grundlegende Gleichnis der Heiligen Schrift.“

Wer Jesus wirklich erkennt, der liebt ihn auch, denn „er ist ganz und gar liebenswert“. Wer einmal „erfahren hat, wie gut der HERR ist“, der darf die „Liebe Christi begreifen, die alles Wissen übersteigt“ und wird „erfüllt mit der ganzen Fülle Gottes“. ¹

Möge Jesus, der liebste Bräutigam aller gläubigen Seelen, alle, die seinen Namen anrufen, zu dieser Hochzeit führen. –  St. Johannes vom Kreuz

¹ Anker: Beziehung und Vereinigung mit Gott

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Und dort Frieden und Erquickung finden