Nicht das Ende der Geschichte

Nicht das Ende der Geschichte: Hoffnung auf ewiges Leben durch Jesus Christus

Ich [Jesus] bin die Auferstehung und das Leben. Wer an Mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. Und wer lebt und an Mich glaubt, der wird nimmermehr sterben (Johannes 11,25–26).

Mein Schwiegervater verstarb einen Monat vor seinem 99. Geburtstag. Er war ein stattlicher alter Mann, der gerne 100 Jahre alt geworden wäre, doch sein Körper hielt nicht mehr durch.

Was mit denen geschieht, die von uns gehen, wird in der Bibel nicht oft ausdrücklich beschrieben. Jesus begab sich nach Seinem Tod am Kreuz an einen Ort namens Paradies. Wir wissen auch, dass Er die Geister im Gefängnis besuchte, doch das bedeutet nicht zwangsläufig, dass das Paradies und dieses „Gefängnis“ derselbe Ort sind. Paulus berichtete von einem Mann – viele glauben, es handele sich um ihn selbst –, der das Paradies besuchte, das er auch den dritten Himmel nannte, in einem so tiefgreifenden Erlebnis, dass er nicht sicher war, ob er es körperlich erlebte oder ob es nur eine geistliche Erfahrung war. In einem Seiner Gleichnisse erzählte Jesus von einem armen Mann, Lazarus, der starb und zu Abrahams Seite getragen wurde.

Jesus versprach, dass die an Ihn glauben, ewiges Leben haben. Wenn wir die Natur unseres Gottes betrachten und sehen, wie Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte und Sanftmut das Wesen Seines Geistes ausmachen, dann können wir sicher sein, dass das Leben nach dem Tod in Seiner Gegenwart eine wunderbare Erfahrung sein wird.

Das irdische Leben hat einen Anfang und ein Ende. Wir freuen uns naturgemäß über eine Geburt und trauern über den Tod. Für jetzt herrscht eine Stille in meiner Seele, doch ich weiß: Das ist nicht das Ende der Geschichte. ‍¹

Die Erde ist das Land der Sterbenden; wir müssen unseren Blick gen Himmel weiten, welcher das Land der Lebendigen ist. – Bischof George Horne (1730–1792)

¹ Activated: Stille‍ ‍ᴰᴱ

Franz Kre

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