Tiefpunkte im Leben

Beharrlich hatte ich auf den Herrn geharrt, da neigte er sich zu mir und hörte mein Schreien; er zog mich herauf aus der Grube des Verderbens, aus dem schmutzigen Schlamm, und stellte meine Füße auf Felsengrund, gab meinen Schritten Festigkeit; er legte mir ein neues Lied in den Mund, einen Lobgesang auf unseren Gott. (Psalm 40,2–4)

Jeder Mensch durchlebt schwere Zeiten. Doch gerade in diesen Tiefpunkten liegt etwas, das Gott für uns bestimmt hat – etwas, das unserem Geist guttut und unserem Leben am Ende mehr Tiefe und Wert verleiht.

Solche Phasen zwingen uns, über unseren Lebenssinn und das nachzudenken, was wirklich zählt. Vor allem aber lassen sie uns fragen: Was will Gott von mir? Was hat Er mit mir vor? Wenn wir uns darauf einlassen, schenken sie uns Klarheit, Orientierung und wertvolle Erkenntnisse.

Kurz gesagt: Die Tiefen lehren uns Dinge, die wir auf den Höhen nie erfahren würden. Sie formen unseren Charakter und erinnern uns daran, was im Leben wirklich wichtig ist. Vielleicht werde ich diese schwierigen Zeiten nie lieben lernen – doch wenn ich ihnen einen Sinn abgewinnen kann, begreife ich: Oft sind es genau diese Wege, auf denen Gott mich zu neuem geistlichem Wachstum und an einen anderen Ort in meinem Leben führt.

Das Leben geht weiter – auch nach den Tiefpunkten. Und während wir sie durchschreiten, kann Gott uns ein neues Lied ins Herz legen. ¹

Die Blume, die der Sonne folgt, tut dies auch an bewölkten Tagen.

– Robert Leighton

¹ Anker: Durch die schlechten Zeiten des Lebens navigieren

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