Unsere Ängste bezwingen!

Denn ich, der HERR, dein Gott, halte deine rechte Hand und sage zu dir: Fürchte dich nicht, ich helfe dir. (Jesaja 41,13)

Warum zögern wir manchmal, eine Entscheidung zu treffen oder den nötigen ersten Schritt zu wagen? Oft ist es die Furcht, die uns lähmt. In meinem eigenen Leben begegnet sie mir auf vielerlei Weise. Mal fürchte ich mich davor, zu scheitern oder Fehler zu machen; mal schrecke ich vor der Mühe und den Opfern zurück, die ein Vorhaben von mir verlangt.

Doch nicht nur solche Ängste halten uns zurück. Manchmal besteht der nächste Schritt darin, jemanden um Rat, finanzielle Hilfe oder Erlaubnis zu bitten. Dann fürchten wir, abgewiesen zu werden. Selbst wenn wir nicht innehalten, um unsere Gefühle zu prüfen und diese Ängste beim Namen zu nennen, sind sie da – und halten uns gefangen. Was also können wir tun?

Wenn wir auf Gottes Güte vertrauen und darauf, dass Er uns segnen will, fassen wir Mut, unserer Furcht entgegenzutreten. Doch es genügt nicht, sie nur in Gedanken zu überwinden. Gott erwartet oft, dass wir uns unseren Ängsten stellen, handeln und den nächsten Schritt wagen.

Nur wenn wir uns unseren Ängsten stellen, können wir frei leben und erfahren, was Gott für uns bereithält. Wenn wir uns bewusst auf das einlassen, wovor wir uns fürchten, wird es mit der Zeit leichter. Eines Tages hat die Furcht keine Macht mehr über uns. So überwinden wir sie!‍ ‍¹

Untätigkeit nährt Zweifel und Furcht. Handeln stärkt Zuversicht und Mut. Wenn du deine Furcht besiegen willst, sitz nicht zu Hause und grüble darüber nach. Geh hinaus und tu etwas. – Dale Carnegie (1888–1955)

¹ Activated:‍ Erschlag den Drachen

Franz Kre

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