Demut befreit uns von Sorgen

„Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade“ . Demütigt euch also unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch zu seiner Zeit erhöhe! (1. Petrus 5,5b–6 MB20)

Demut liegt zwischen zwei Extremen: Sie bewahrt uns davor, uns selbst zu verachten und schützt uns zugleich vor der Einbildung, besser als andere zu sein. Denn wir wissen: Gott liebt uns, Er hat uns erschaffen und mit Gaben beschenkt. Das hält uns davon ab, uns selbst zu erhöhen oder uns mit anderen zu vergleichen.

Demut befreit uns von der Sorge um Ansehen und Erfolg, von der Angst vor Scheitern und von dem Zwang, uns ständig mit anderen zu messen. All diese Ängste verschwinden, wenn wir aufhören, uns selbst in den Mittelpunkt zu stellen.

Die Bibel betont immer wieder, wie wertvoll Demut ist. Gott schenkt den Demütigen Ehre, Rettung und Gnade. „Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.“ Jesus, der als Gott gleich war, entäußerte Sich Selbst und nahm die Gestalt eines Dieners an. Obwohl Er alle Macht hätte beanspruchen können – wie der Teufel Ihn in der Wüste versuchte –, erniedrigte Er Sich freiwillig. Er ging sogar so weit, für uns den schmerzhaften Tod eines Verbrechers am Kreuz auf Sich zu nehmen.

Weil Er das tat, hat Gott Ihn „über alle Maßen erhöht“. Wenn wir Jesus ähnlicher werden wollen, sollten wir Demut üben. Wer das tut, wird erfahren, wie Gott ihn segnet. ¹

Es war der Hochmut, der Engel zu Teufeln machte; es ist die Demut, die aus Menschen Engel werden lässt.

– Augustinus

¹ Anker: Ein demütiges Verhalten

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