Denke an mich, Herr

Denke an mich, Herr, wenn Du in Dein Reich kommst.

Nicht aus Werken der Gerechtigkeit, die wir getan haben, sondern nach Seiner Barmherzigkeit hat Er uns gerettet (Titus 3,5a).

Wenn Ostern uns etwas in Erinnerung ruft, dann dies: „Rettung“ – Gottes wunderbares Geschenk der Gemeinschaft mit Ihm in diesem Leben und im kommenden – ist nichts, was wir durch unser Tun verdienen. Sie ist etwas, das bereits für uns getan wurde.

„Heute wirst du mit Mir im Paradies sein“, sprach Er zu dem sterbenden Dieb, der am Kreuz neben Ihm hing. Dieser Mann konnte nichts an seiner Lage, seiner Vergangenheit oder seiner Zukunft ändern, denn er wurde für seine Verbrechen hingerichtet – seine Zukunft war besiegelt. Doch es gab etwas, das er denken und sagen konnte: „Denke an mich, Herr, wenn Du in Dein Reich kommst.“ Ein einziger Ausdruck des Glaubens genügte.

Das ist eine Lehre für uns alle. Keiner von uns genügt den Anforderungen. Wenn die Versöhnung mit Gott davon abhinge, was wir tun, würden wir sie nie erlangen. Doch das Wunderbare ist: Wir müssen die Anforderungen nicht erfüllen.

Der Sohn Gottes wurde Mensch und lebte unter uns – Er hörte, sah, berührte und heilte. Seine Liebe zu uns war so groß, dass Er, obwohl Er wusste, was Ihm bevorstand, Sich gefangen nehmen, schlagen und auspeitschen ließ und schließlich ans Kreuz nageln ließ.

Egal, welche Ängste und Sorgen uns bedrücken, egal, welche Schuld und Reue wir tragen, egal, wie unzulänglich wir uns fühlen – wenn wir beten: „Denke an mich, Herr“, dann tut Er es. Lasst uns unsere Sorgen und Nöte ablegen und heute bei Ihm sein.‍ ¹

Gebet: Jesus, ich glaube, dass Du der Sohn Gottes bist, dass Du für mich am Kreuz gestorben und von den Toten auferstanden bist. Schenke mir die Gabe Deiner Vergebung, damit ich in Ewigkeit in Frieden mit Dir leben darf. Amen

¹ Activated: Mit Gott zusammensein‍ ‍ᴰᴱ

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Die himmlische Hoffnung