Hoffnung braucht Glauben

Wir warten auf die selige Hoffnung und die Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus. (Titus 2,13)

Wenn ein neues Kapitel beginnt, blicken wir voller Hoffnung und Erwartung auf neue Horizonte. Ein Wörterbuch definiert Hoffnung als das Warten, Sehnen, Verlangen oder Wünschen nach etwas. Das Neue Testament aber schenkt uns eine festere, gewissere Definition: „das Verlangen nach etwas Gutem und die Erwartung, es zu empfangen“.

Wenn ich an Hoffnung denke, kommt mir das Wort Vorfreude in den Sinn – die Erwartung, dass sich etwas Wunderbares erfüllen wird. Schon dieser Gedanke erfüllt mich mit Freude und richtet meinen Blick nach oben. Für uns, die wir glauben, ist es wie die Vorfreude auf den Tag, an dem Jesus bei seiner Wiederkunft durch die Wolken kommt.

Genauso können wir ein neues Vorhaben mit Begeisterung angehen – im Bewusstsein der unerschöpflichen Möglichkeiten, die vor uns liegen. Vieles, was wir gestern noch nicht erreichen konnten, mag heute, morgen oder in den kommenden Tagen gelingen. Wenn Geduld und Hoffnung Hand in Hand gehen, können wunderbare Dinge geschehen.

Hoffnung braucht Glauben. Wer hofft, braucht Glauben. In Jesus hat sich unsere Hoffnung erfüllt. Er ist ihre Erfüllung – ihre sichtbare Gestalt und ihr lebendiges Zeugnis. Das Geschenk der Hoffnung empfangen wir von Jesus, denn er verkörpert diese Tugend selbst.‍ ‍¹

Die größte Sehnsucht unserer Welt ist heute die nach Hoffnung. Wir leben aus Hoffnung, freuen uns in Hoffnung und bezeugen Hoffnung, denn unsere Erfahrungen nähren sie. „Wohl dem, dessen Hoffnung auf den Herrn, seinen Gott, gerichtet ist“ (Psalm 146,5). „Es gibt Hoffnung für die Zukunft.“ – Billy Graham

¹ Anker:‍ ‍Halte den Wettlauf durch mit Hoffnung

Franz Kre

adding German translations

Next
Next

Ich bin niemals fern