Wir müssen göttliches Selbstvertrauen entwickeln

Denn du, o Herr, bist gut und bereit zum Vergeben, bist reich an Gnade für alle, die dich anrufen. (Psalm 86,5)

Gottes Liebe zu uns ist so groß und zeigt sich auf vielfältige Weise. Besonders beeindruckend ist, wie Er uns unsere Schuld und unser Versagen so bereitwillig und vollständig vergibt. Wenn wir unsere Sünden bekennen, nimmt Er unsere Reue mit großer Liebe an und schenkt uns eine Vergebung, die uns zutiefst berührt. Er richtet Sein Augenmerk nicht auf unsere Schuld, sondern auf unsere Umkehr und Seine vergebende Barmherzigkeit.

Leider neigen viele von uns dazu, negativ über sich selbst zu denken. Wir machen uns Sorgen, nicht nah genug bei Gott zu sein, im Glauben nicht zu wachsen oder Ihn und andere zu enttäuschen. Dabei liebt Er uns doch so sehr und versichert uns immer wieder dieser Liebe. In Seinem Wort spricht Er jedem von uns viele ermutigende und tröstliche Worte zu.

Natürlich will Gott, dass wir demütig bleiben – wir sollen uns nicht überheben. Doch Demut bedeutet nicht, dass wir uns ständig selbst herabsetzen. Es geht darum, die richtige Balance zu finden: demütig zu sein, ohne uns selbst kleinzumachen. Stattdessen sollten wir ein Vertrauen entwickeln, das in unserem Glauben an Gott und Sein Wort gründet – ein Vertrauen, das uns Kraft und Sicherheit schenkt. ¹

Öffne meine Augen, dass ich sehe,

was du mir an Wahrheit zeigen willst.

Leg mir den Schlüssel in die Hand,

der mich befreit und neu macht. – Clara Scott (1841–1897)

¹ Anker: Die große Liebe des Herrn zu uns

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