Christus immer ähnlicher werden

Wir alle aber spiegeln mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden so in sein Bild verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. (2. Korinther 3,18)

Der Apostel Paulus beschreibt, wie wir in das Bild des Herrn verwandelt werden und Seine Herrlichkeit widerspiegeln. Das griechische Wort, das hier mit „verwandelt“ übersetzt wird, meint keinen bloß äußerlichen Wandel, sondern eine tiefgreifende Erneuerung von innen heraus.

Diese Erneuerung durchdringt unsere Persönlichkeit und richtet unser ganzes Wesen neu aus. Sie bringt unsere Gedanken, Gefühle und Taten mit Gottes Wesen in Einklang. Denn unser Handeln entspringt dem, was uns im Innersten prägt.

Dass wir verwandelt werden und Christus ähnlicher werden können, verdanken wir der Erlösung. Sie befreit uns von der Herrschaft der Sünde und ermöglicht es uns, so zu denken und zu handeln, dass es Gott immer mehr gefällt – selbst dort, wo wir uns dessen nicht bewusst sind. Das heißt nicht, dass wir nicht mehr sündigen. Doch wir können Christus ähnlicher werden und die Knechtschaft der Sünde hinter uns lassen.

Auch wenn wir noch sündigen, hat die Sünde nicht mehr dieselbe Macht über uns. Manchmal fallen wir, weil wir Menschen sind. Doch im Innersten wollen wir das Richtige tun. Die Sünde herrscht nicht mehr über uns. Vielmehr sehnen wir uns danach, Gott näherzukommen – und wenden uns deshalb von der Sünde ab. Wer auf Gott zugeht, kehrt der Sünde den Rücken. ‍¹

Wir werden Christus nicht ähnlicher, wenn wir untätig bleiben … Was uns verwandelt, ist der Wille, Jesus Christus zu gehorchen. – Dallas Willard

¹ Engl. Original, Anchor:‍ ‍Personality and Rationality

Franz Kre

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