Zugang zu Gott

Lasst uns nun mit Freimut hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe. (Hebräer 4,16)

Als Jesus Seine Jünger und damit auch uns aufforderte, im Namen des Herrn zu beten, machte Er uns klar: Wir dürfen freimütig vor den Thron der Gnade treten, denn durch den Glauben an Jesu Opfer für unsere Sünden gehören wir zu Gottes Familie.

Im Alten Testament sprach Gott zwar zu bestimmten Menschen, handelte mit ihnen und beschützte und versorgte Sein Volk durch erstaunliche Wunder. Doch die Menschen damals hatten nicht denselben unmittelbaren Zugang zu Gott wie wir heute. Sie waren noch nicht durch den Glauben an Seinen Sohn zu Söhnen und Töchtern Gottes geworden. Eine so persönliche Beziehung zu Gott, wie wir sie heute haben dürfen, war ihnen nicht möglich: Durch Jesus werden wir mit Gott versöhnt, wenn wir Ihn als unseren Retter annehmen, und der Geist Gottes wohnt in uns.

Vor dem neuen Bund, den Jesus durch Seinen Tod am Kreuz besiegelte, hatten die Gläubigen durch die Opfer im Tempel Zugang zu Gott und Erlösung von der Sünde. Man glaubte, Gott wohne im Allerheiligsten, dem innersten Teil des Tempels. Ein dicker Vorhang trennte es vom übrigen Tempel. Nur der Hohepriester durfte das Allerheiligste betreten, und das nur einmal im Jahr.‍

Doch als Jesus starb, zerriss dieser Vorhang. Durch Seinen Tod, Seine Auferstehung und die Gabe des Heiligen Geistes haben wir nun das Vorrecht, unmittelbar zu Gott zu kommen. ‍¹

Die Güte Gottes ist unendlich viel wunderbarer, als wir je begreifen könnten. – Aiden Wilson Tozer

¹ Engl. Original: God’s Eternal Plan ‍ᴰᵉᵘᵗˢᶜʰ ᵛᵒⁿ ᶠʳᵃⁿᶻ

Franz Kre

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